Erneuerung der Wege im Rosengärtchen

Das Rosengärtchen, eine kleine Grünanlage hinter „Am Dreiherrnsteinplatz“ im Stadtteil Gravenbruch, kann sich über neue Wege und einen neuen Bankstandort freuen.

Die alten Wege sind in die Jahre gekommen, sie wiesen mehrere Schäden auf, weshalb man sich für eine grundhafte Erneuerung entschieden hat. Nach Fertigstellung des Außengeländes der KiTa Chamäleon konnte mit den Arbeiten begonnen werden.

Die Baumaßnahme wurde Anfang Juli abgeschlossen. Entstanden sind Wege aus einer wassergebundenen Wegdecke, die sich optisch wie ökologisch in ihre Umgebung einfügen. Durch diese Art des Wegebaus findet keine Versiegelung statt, das heißt anfallendes Niederschlagswasser kann einfach versickern. Aufgrund der derzeit vorherrschenden Trockenheit kann es hier und da zu unterschiedlichen Festigkeiten der Wegdecke kommen. Sobald es zu Niederschlägen kommt, werden die Wegeflächen durch die Feuchtigkeit, die das Material bindet, wieder verdichtet.

Im Zuge des Wegebaus wurde der dort befindliche Bankstandort ebenfalls erneuert. Die Fläche am Bankstandort hat eine neue Pflasterung mit Rechteckpflaster erhalten. Damit das Niederschlagswasser gut von der Fläche abgeleitet werden kann, wurden rechts und links der gepflasterten Fläche sogenannte Sickerpackungen eingebaut. Hier handelt es sich um rechteckige Flächen neben dem Pflaster, welche mit Kies befüllt sind. Das Wasser sammelt sich dort und kann so kontrolliert in das Erdreich versickern. Zudem wurden die drei vorhandenen Bänke mit neuen Beplankungen versehen.

Um eine starke Abnutzung der Wege zu verhindern wurden an den Zugängen Poller eingerichtet. Die Zufahrt zum Tennisclub ist unabhängig davon weiter möglich. Hier wurde vor dem Wegebau im Rosengärtchen eine neue Pflasterung des Weges vorgenommen.

Erster Stadtrat Stefan Schmitt ergänzt: „Um diese gesamte Baumaßnahme abzurunden, wird im kommenden Herbst der Wall zwischen Rosengärtchen und Straße mit Sträuchern bepflanzt. So entsteht ein Sichtschutz für das angrenzende Kita Gelände und die Zugänge werden gleichzeitig optisch aufgewertet“.