Abwassersystem

Abwassersystem

Durch Neu-Isenburg verlaufen ca. 184 km Kanäle.
In der Kernstadt und in Gravenbruch wird das Regenwasser vom Dach, von Hofflächen und der Straße getrennt vom häuslichen und gewerblichen Schmutzwasser abgeleitet (Trennsystem).
In Zeppelinheim dagegen werden diese beiden Abwässer gemeinsam in einem Mischwasserkanal abgeleitet (Mischsystem).
Das Regenwasserkanalnetz umfasst 78,5 km Kanäle. Der größte Teil des in diesen Kanälen gesammelten Regenwassers gelangt in die zentrale Regenwasserversickerungsanlage im Frankfurter Stadtwald.
Das gesamte Schmutzwasser der Stadt Neu-Isenburg inklusive der Stadtteile Gravenbruch und Zeppelinheim wird nach Frankfurt-Niederrad in die Kläranlage eingeleitet und dort gereinigt.
Da das natürliche Gefälle von Gravenbruch bis zur Kernstadt für die Ableitung des Abwassers nicht ausreicht, existieren dazwischen vier Hebewerke.
Die Kernstadt und Zeppelinheim liegen in einer Trinkwasserschutzzone. Hier sind besondere Auflagen bei der Versickerung von Regenwasser zu beachten.

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Hausanschlusskanal

Hausanschlusskanal

Skizze des Kanalnetzes eines Hausanschlusses

Der Hausanschlusskanal liegt bis zum Übergang in den Hauptkanal in der Straße im Verantwortungsbereich des Grundstücksbesitzers. Dies ist in der Entwässerungssatzung der Stadt Neu-Isenburg so festgelegt.

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Sickerbecken Stadtwald

Sickerbecken Stadtwald

Regenwasserversickerungsanlage im Frankurter Stadtwald

Der überwiegende Teil des gesammelten Regenwassers wird in Neu-Isenburg zu einer zentralen Regenwasserversickerungsanlage im Frankfurter Stadtwald geleitet. Diese liegt nordwestlich des P+R-Parkplatzes am Bahnhof Neu-Isenburg.
Hier versickert mehr als 1 Mio. m³ Regenwasser pro Jahr in zwei Sickerbecken mit ca. 60.000 m³, vorgeschaltet ist ein Absetzbecken mit ca. 20.000 m³. Außerdem steht ein Störfallbecken mit einem Volumen von über 10.000 m³ zur Verfügung.

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